Spay, das gut gelaunte Venedig am Mittelrhein

Spay - Drei Wochen sind es noch bis Rosenmontag. Dass die Spayer Narren aber bestens für die noch anstehende Hochphase des rheinischen Karnevals gerüstet sind, zeigte nun die KG Rot-Weiß Spay 1953 mit ihrer von Volker Keim souverän geleiteten großen Kappensitzung in der Schottelhalle.

  • Obermöhn Britta I. unterhielt die Narren mit witzigen Vergleichen zwischen der italienischen Lagunenstadt Venedig und dem Rheindorf Spay.

    (Foto: pka)

Neben dem Tollitätenpaar Prinz Udo I. und seiner Lieblichkeit Heyke IV. durften sich die Narren auch auf die Obermöhnen Britta I., Grandezza Venezia, und Iris I. vom schicken Schuh freuen. Britta I. veranschaulichte dabei auf äußerst humorvolle Weise, was Spay doch alles mit der italienischen Lagunenstadt gemeinsam habe.

Geschwungen wurden bei der Kappensitzung auch die Tanzbeine. Nicht zuletzt die Mädchen des Funkenballetts der KG Rot-Weiß Spay glänzten dabei mit einer großen Dynamik und flotten Hebefiguren. Ganz auf sich gestellt, unterhielt hingegen Solomariechen Katharina Vaßen die Narren. Die Halle zum Toben brachten auch die Spayer Frauen der Tanzformation Hüppe Düppe.

Neben dem Tanz wird in dem Rheindorf natürlich auch die Tradition der Büttenrede gepflegt. Mit Russenstern auf der Fellmütze präsentierte sich so beispielsweise Norbert Kuczera als ein Mann aus den Weiten des Ostens. Dass man ein komplexes System wie die Weltwirtschaft anhand von Kühen ziemlich einfach erklären kann, verdeutlichte hingegen Martin Unkelbach. Und dass man jenseits des 60. Lebensjahres keineswegs zum alten Eisen zählt, erklärte Siegfried Ritter vortrefflich. pka

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