Daubach - In einem gut besetzten Saal gestalteten die Möhnen zusammen mit vielen Jugendlichen ihren "Bunten Abend". Viele Akteure sorgten für ein abwechslungsreiches Programm bei der Daubacher Möhnensitzung.
Nach dem Einmarsch begrüßte Obermöhne Inge Hahn die Gäste, und die Garde eröffnete das Programm mit einem Tanz. Es folgten Jörg Linscheid und Malaika Hahn als "zwei Stammtischbrüder". Anschließend zeigte die Gruppe "4 & 4" Ausschnitte von Tänzen aus ihrem Repertoire der vergangenen elf Jahre. Maria Walter, Angela Müller, Dirk Neuroth, Inge Hahn und Putzfrau Susanne Hahn unterhielten mit ihrem Sketch "Herrentoilette", bei dem sie sich weniger Worte, dafür eindeutiger Gesten bedienten.
Im Anschluss betraten Melanie Neuroth und Roswita Fehlinger als Ehepaar die Bütt. Die Daubacher "Pummelgarde" führte das Programm fort. Mit ihrem Tanz zeigte sie, dass man auch mit dem ein oder anderen Pfund zu viel flott tanzen kann. Die "Daubacher Sterne" Beate und Roswita Fehlinger, Gerda Gilberg, Melanie Neuroth, Beate Birk und Monika Krämer führten den Sketch "Die gewonnene Reise" auf und zeigten, wie erfinderisch ein Testament macht. Über die Erlebnisse einer Krankenschwester berichtete Sonja Sandmann. Es folgten die 13 Glamour Eulen, die als Stinktiere verkleidet entsprechend zu dem Lied "Mief" tanzten.
Anschließend stritten sich Desirée Gross und Dirk Neuroth darüber, ob Mann oder Frau die Hosen an hat, und einigten sich darauf, es halte sich die Waage. Es folgte eine Tanzeinlage der KG-Mädels. Beate Birk und Birgit Haas, zwei alte Hasen und Bütten-Asse des Daubacher Karnevals, ließen gute Stimmung aufkommen. Die Glamour Eulen sorgten mit ihrem Sauna-Sketch im "Saunaslang" für einige Verwirrung. Die Möhnen traten anschließend mit dem Lied "Ich bin aus dem Westerwald" in Magdkleidern auf die Bühne. Alex Frink und Sebastian Wick verzauberten das Publikum mit Tricks und Zaubereien. Zum Abschluss zeigten "4 & 4" mit Hits von Abba nochmals, was man mit fleißiger Probenarbeit alles erreichen kann.
Obermöhne Inge Hahn bedankte sich bei allen Mitwirkenden, besonders bei der Jugend, ohne deren Engagement wohl kein "Bunter Abend" mehr zu Stande käme.